Ärzte Zeitung, 07.03.2013

Charité

Dritter Patient mit Klebsiella gestorben

BERLIN. Nach dem Klebsiellen-Ausbruch an der Berliner Uniklinik Charité ist am Dienstagabend ein 56-jähriger Patient gestorben.

Eine Obduktion soll nun zeigen, ob die Klebsiellen-Infektion den Tod verursacht hat.

Auf der Intensivstation für Patienten mit Lungen- oder Mehrorganversagen der größten Uniklinik Europas sind damit insgesamt drei Patienten gestorben, die mit Klebsiellen infiziert waren.

Vier infizierte Patienten befinden sich aktuell in einem kritischen Zustand. Auch auf der Frühchenstation ist noch ein Patient isoliert. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »