Ärzte Zeitung online, 05.02.2016

Rio de Janeiro

71.000 Soldaten im Moskito-Einsatz

Brasilien setzt im Kampf gegen das Zika-Virus das Militär in Bewegung: In Rio de Janeiro sollen 71.000 Soldaten die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen aufklären.

RIO DE JANEIRO. Im Kampf gegen das mysteriöse Zika-Virus übertragene Gelbfiebermücke Aedes aegypti sollen allein im Bundesstaat Rio de Janeiro 71.000 Soldaten zum Einsatz kommen.

Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, sollen die Soldaten am 13. Februar vor allem an Bewohner der Olympiastadt Informationsmaterial zum Schutz gegen die Moskitos verteilen.

Insgesamt sollen bei dem Aktionstag nach Karneval 220.000 Soldaten landesweit im Einsatz sein.

Ziel ist es, drei Millionen Menschen in 356 Städten und Gemeinden zu erreichen.

In einer zweiten Etappe sollen 50.000 Militärs, begleitet von Vertretern der Gesundheitsbehörden, in besonders betroffenen Gegenden in Häusern mit Insektiziden Moskitos und Eiablageplätze zerstören.

Zudem soll in tausenden Schulen über die Gefahren durch die Moskitoart aufgeklärt werden, die inzwischen auf 81 Prozent der Landesfläche Brasiliens aktiv ist - und auch Dengue-Fieber überträgt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »