Ärzte Zeitung, 12.12.2005
Ein Makrophage (grün) macht sich über genveränderte Bakterien der Art Mycobacterium bovis (orange) her. Die Erreger werden als Impfstoff gegen Tuberkulose getestet. Foto: MPI für Infektionsbiologie, Volker Brinkmann

Tödliche Mahlzeit für Freßzellen

BERLIN (mut). Mit einem Trick wollen Forscher des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie in Berlin eine Vakzine gegen Tuberkulose entwickeln.

Sie haben für Menschen harmlose Mycobakterien so verändert, daß sie Freßzellen durch programmierten Zelltod töten. Dadurch werden bakterielle Antigene freigesetzt.

Sie führen zu einer starken Immunantwort, die sich auch gegen Tuberkulose-Erreger richtet (J Clin Invest 115, 2005, 2472).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »