Ärzte Zeitung, 17.03.2005

Vogelgrippe jetzt auch in Nordkorea?

PEKING (dpa). Die Vogelgrippe ist nach offiziell unbestätigten Berichten erstmals auch in Nordkorea ausgebrochen.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Hinweis auf eine Quelle in Peking, tausende Tiere seien bei einem Ausbruch der Seuche auf einer großen Geflügelfarm nahe Pjöngjang verendet. Die nordkoreanischen Behörden hätten Notfallmaßnahmen ergriffen, um eine Verbreitung zu verhindern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bemüht sich um Aufklärung.

Nordkoreas Behörden hätten zu "allen möglichen Vorbeugemaßnahmen" aufgerufen, um zu verhindern, das die Vogelgrippe nach Nordkorea komme, berichtet die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua in Pjöngjang.

Inspektionen an der Grenze seien verschärft worden. Geflügel und Geflügelprodukte dürften nicht mehr eingeführt werden. Experten gehen davon aus, daß es Wochen dauern könnte, bis der Ausbruch in dem isolierten, stalinistischen Staat bestätigt wird.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »