Ärzte Zeitung, 09.01.2006

H5N1 bei zwei weiteren Kindern in der Türkei

Geflügel wird vorsorglich getötet. Foto: dpa

ISTANBUL (dpa). Bei zwei weiteren Kindern, die in der Türkei mit Verdacht auf Vogelgrippe behandelt werden, ist das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 festgestellt worden.

Sie seien fünf und acht Jahre alt und stammten aus zwei verschiedenen Familien, berichtete gestern der türkische Nachrichtensender NTV.

Insgesamt würden in der Universitätsklinik in der osttürkischen Stadt Van zur Zeit 35 Patienten behandelt. In der Klinik waren in den vergangenen Tagen bereits drei von vier Geschwistern einer anderen Familie gestorben.

In immer mehr Landesteilen werden unterdessen Hühner, Enten und anderes Geflügel vorsorglich getötet. Landesweit wurden bereits mehr als 14 000 Stück Geflügel vernichtet.

Topics
Schlagworte
Vogelgrippe (513)
Krankheiten
Vogelgrippe (661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »