Ärzte Zeitung, 09.01.2006

H5N1 bei zwei weiteren Kindern in der Türkei

Geflügel wird vorsorglich getötet. Foto: dpa

ISTANBUL (dpa). Bei zwei weiteren Kindern, die in der Türkei mit Verdacht auf Vogelgrippe behandelt werden, ist das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 festgestellt worden.

Sie seien fünf und acht Jahre alt und stammten aus zwei verschiedenen Familien, berichtete gestern der türkische Nachrichtensender NTV.

Insgesamt würden in der Universitätsklinik in der osttürkischen Stadt Van zur Zeit 35 Patienten behandelt. In der Klinik waren in den vergangenen Tagen bereits drei von vier Geschwistern einer anderen Familie gestorben.

In immer mehr Landesteilen werden unterdessen Hühner, Enten und anderes Geflügel vorsorglich getötet. Landesweit wurden bereits mehr als 14 000 Stück Geflügel vernichtet.

Topics
Schlagworte
Vogelgrippe (512)
Krankheiten
Vogelgrippe (658)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »