Ärzte Zeitung, 08.09.2006

Weiter Gefahr durch H5N1

RIEMS (dpa). Angesichts des beginnenden Vogelzuges sollten die Bundesländer nach Ansicht des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit die Vogelgrippe-Risikogebiete neu prüfen und anpassen.

Das Risiko einer Einschleppung des Influenza-Virus H5N1 in die Geflügelbestände ist nach der gestern veröffentlichten Risikoanalyse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) weiterhin hoch.

Ob allerdings Zugvögel zusätzlich das Virus mit nach Deutschland bringen, sei noch unklar, sagte FLI-Präsident Thomas C. Mettenleiter gestern auf der Ostseeinsel Riems. Der jüngste Vogelgrippe-Nachweis in Dresden zeige aber, daß der H5N1 noch in der Wildvogelpopulation vorhanden sei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »