Ärzte Zeitung, 08.09.2006

Weiter Gefahr durch H5N1

RIEMS (dpa). Angesichts des beginnenden Vogelzuges sollten die Bundesländer nach Ansicht des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit die Vogelgrippe-Risikogebiete neu prüfen und anpassen.

Das Risiko einer Einschleppung des Influenza-Virus H5N1 in die Geflügelbestände ist nach der gestern veröffentlichten Risikoanalyse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) weiterhin hoch.

Ob allerdings Zugvögel zusätzlich das Virus mit nach Deutschland bringen, sei noch unklar, sagte FLI-Präsident Thomas C. Mettenleiter gestern auf der Ostseeinsel Riems. Der jüngste Vogelgrippe-Nachweis in Dresden zeige aber, daß der H5N1 noch in der Wildvogelpopulation vorhanden sei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »