Ärzte Zeitung, 26.06.2007

Kaum Gefahr durch H5N1

Experte: Risikolage in Deutschland ist unverändert

NÜRNBERG/BERLIN (dpa). Nach dem Nachweis des Vogelgrippe-Virus H5N1 bei Wildvögeln in Nürnberg haben Experten zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, sehen aber keine veränderte Risikolage.

Die Bundesländer sollten die sechs Fälle in Nürnberg zum Anlass nehmen, um ihre Vogelgrippe-Risikogebiete zu überprüfen, so Professor Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich- Loeffler-Instituts (FLI). "Wir müssen aufpassen, dass das Virus nicht in einen Nutzgeflügelbestand hineingetragen wird", sagte er auf der Insel Riems. Die Gefährdungslage für die Bevölkerung sei deswegen aber nicht erhöht.

Bei acht an Nürnberger Seen verendeten Wildvögeln wurde bislang das auch bei Menschen pathogene H5N1-Virus nachgewiesen. Bei weiteren toten Tieren steht der Virusnachweis derzeit noch aus.

Lesen Sie dazu auch:
H5N1 ist zurück - die Vogelgrippe-Hysterie zum Glück nicht

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »