Ärzte Zeitung, 14.03.2012

Vielseitige Nanopartikel gegen Krebs

JENA (eb). Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus sieben europäischen Ländern erforschen Radiologen des Uniklinikums Jena die Anwendung von multifunktionellen magnetischen Nanopartikeln zur Detektion und Bekämpfung von Krebs.

Versehen mit speziellen Antikörpern sollen die Eisenoxidteilchen Krebszellen erkennen und sich zielgerichtet an sie anlagern, so dass auch kleinste Absiedlungen im MRT sichtbar werden.

Außerdem sollen die Partikel durch äußere Magnetfelder für eine Überhitzung der Zellen sorgen und mit zusätzlichen Wirkstoffen ausgestattet werden. Das Projekt wird mit knapp 10 Millionen Euro von der EU gefördert.

Topics
Schlagworte
Krebs (10260)
Onkologie (7799)
Krankheiten
Krebs (5081)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »