Ärzte Zeitung, 28.11.2005

Computermodell simuliert Hautentwicklung

HAMBURG (ddp. vwd). Mithilfe eines Computers wollen Wissenschaftler neue Therapien für Hautkrebs entwickeln. Professor Karsten Neuber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und sein Kollege Niels Grabe haben ein Computermodell der menschlichen Haut entwickelt.

Es soll für ein besseres Verständnis der Hautentstehung sorgen. Das zweidimensionale Modell simuliert die kontrollierte Teilung einzelner Stammzellen und die langsame Entstehung einzelner Schichten der Haut. Dabei werden neue molekulare Erkenntnisse berücksichtigt. Erste Ergebnisse des Computermodells sind durch experimentelle Untersuchungen bestätigt worden.

Die Forscher hoffen auch, mit Hilfe des Modells neue Therapien gegen Hautkrebs zu entwickeln. Da es sich bei dem Modell jedoch um einen Prototypen handelt, ist eine Kooperation mit anderen Forschergruppen aus weiteren Fachgebieten für den Erfolg des Projekts notwendig, sagte Neuber.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »