Ärzte Zeitung, 23.05.2013

Darmkrebs

Vorsorge für die ganze Familie

ULM. Eine aktuelle Geschwisterstudie bestätigt das deutlich erhöhte Krebsrisiko für Menschen, bei denen Verwandte ersten Grades an Darmkrebs erkrankt sind, teilt der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V (bng) mit und erneuert sein Votum zu mehr Vorsorge.

Chinesische Ärzte hatten bei 374 Darmkrebs-Patienten in sechs Fällen bei Schwester oder Bruder ebenfalls Darmkrebs entdeckt. Zum Vergleich untersuchten sie 374 Geschwister von Menschen ohne Darmkrebs und fanden bei keinem Darmtumoren.

Auch die Rate von Darmkrebsvorstufen war bei den Geschwistern von Patienten deutlich erhöht.

Ein Viertel der Darmkarzinome tritt familiär gehäuft auf. Derzeit wird geprüft, ob Personen mit erhöhtem Risiko schon früher als bisher eine Vorsorge-Darmspiegelung angeboten werden soll. Der bng beobachte mit Sorge die zögerliche Haltung der Verantwortlichen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

"GOÄ-Konsens bis Ende 2017 ist sportliches Ziel"

Wann kommt die neue GOÄ? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" verrät GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Reinhard genaueres. mehr »

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »