Ärzte Zeitung, 14.11.2008

Schützt grüner Tee Frauen vor Brustkrebs?

ROSTOCK (ikr). Die tatsächliche Bedeutung von grünem Tee für das Brustkrebs-Risiko ist nach wie vor unklar: Eine Metaanalyse von zwölf Studien bestätigt zwar eine signifikante mehr als 20-prozentige Risikoreduktion für Brustkrebs bei hohem Konsum von grünem Tee im Vergleich zu geringem Konsum (Gynäkologe 41, 2008, 490).

In anderen Metaanalysen fällt der brustkrebspräventive Effekt von grünem Tee - selbst bei einem Konsum von mehr als fünf Tassen pro Tag - nur grenzwertig signifikant aus, berichtet Professor Bernd Gerber von der Universitäts-Frauenklinik Rostock.

Lesen Sie auch:
Grüner Tee bessert Funktion des Endothels

Stoppt Substanz aus Tee Plaques bei Alzheimer?
Macht Grüner Tee die Pumpe wieder fit?

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »