Ärzte Zeitung, 16.04.2012

Hypochonder gesucht

FRANKFURT/MAIN (eb). Frankfurter Forscher möchten in einer Studie untersuchen, ob die negativen Bewertungen von Symptomen, wie sie Menschen mit Hypochondrie vornehmen, auch von Patienten mit Panikstörung getroffen werden.

Da die Betroffenen während einer Panikattacke häufig befürchten, dass eine gesundheitliche Gefahr für sie besteht oder sie gar sterben könnten, wäre es möglich, dass bei ihnen ganz ähnliche Bewertungen ablaufen wie bei Menschen mit ausgeprägten Krankheitsängsten.

Dies soll jetzt näher untersucht werden. Betroffene, die unter Panikattacken oder ausgeprägten Krankheitsängsten leiden und an der Studie teilnehmen möchten, können sich mit der Studienkoordinatorin, Diplom-Psychologin Julia Neng, in Verbindung setzen.

Informationen: Julia Neng und Dr. Florian Weck; Tel.: 069 / 798-239 94, neng@psych.uni-frankfurt.de, weck@psych.uni-frankfurt.de

Topics
Schlagworte
Angststörungen (337)
Krankheiten
Angststörungen (426)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »