Ärzte Zeitung, 02.11.2005

Sensor mißt nichtinvasiv Sauerstoff in Gehirngefäßen

Gute Korrelation der Werte mit denen der Pulsoximetrie

ATLANTA (eb). Mit einem Sensor-Gerät, das Licht im nahen Infrarot-Bereich nutzt, läßt sich der Sauerstoffgehalt in zerebralen Gefäßen nicht invasiv messen. Die gemessenen Wert korrelieren gut mit invasiv gewonnenen Daten.

Die Ergebnisse einer kleinen Untersuchung mit zwölf gesunden Probanden hat Dr. David MacLeod von der Duke Universität in Durham bei einer Tagung in Atlanta vorgestellt. In der Untersuchung wurden Sauerstoffmessungen mit der Puls-Oximetrie sowie invasiv vorgenommen - insgesamt mehr als 170 Messungen.

Die Probanden mußten jeweils unterschiedlich viel Sauerstoff einatmen, und zwar wechselnd zwischen einer 70- bis 100prozentigen Sauerstoff-Sättigung im Blut. Die nichtinvasive Messung mit dem von dem US-Unternehmen CAS Medical Systems entwickelten Gerät erfolgt an mehreren Stellen auf der Stirn, etwa von Patienten während einer Op.

Es nutzt Licht im Nah-Infrarot-Bereich zwischen 800 und 2500 Nanometern. Für diesen Bereich sind die Absorptions-Charakteristika von Hämoglobin der Erythrozyten gut bekannt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »