Ärzte Zeitung, 25.06.2007

Bald neue Option bei Meningitis?

BERLIN (ddp). Für Patienten mit bakterieller Meningitis steht möglicherweise bald eine neue Therapie-Option zur Verfügung. Forscher der Charité entdeckten einen Botenstoff im Liquor cerebrospinalis, der die Spätschäden bei überlebenden Meningitis-Patienten abmildern könnte.

Das sei ein Durchbruch, teilt das Klinikum mit. Die Wissenschaftler stellten den Botenstoff gentechnisch her und verabreichten ihn Mäusen mit Meningitis. Bei diesen ging die Entzündung zurück, und es starben weniger Hirnzellen ab. Der Botenstoff ist auch bei Menschen vorhanden, die an Meningitis erkrankt sind. 626 Menschen erkrankten nach Angaben der Charité 2005 in Deutschland an einer Hirnhautentzündung, 44 von ihnen starben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »