Ärzte Zeitung, 28.01.2008

Ansatz zur Therapie bei ALS entdeckt

IOWA CITY (hub). Einen Ansatz zur Therapie von Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) haben US-Forscher entdeckt: Fehlt Mäusen mit vererbter ALS ein bestimmtes Gen, leben sie doppelt so lang wie ALS-Mäuse ohne den Gendefekt, teilt die Uni von Iowa mit.

Das Produkt dieses Gens fördert die Synthese einiger hoch reaktiver Moleküle, die Schäden durch oxidativen Stress verursachen und so zu Degenerationen im Nervensystem führen können. Was die Forscher ebenfalls herausfanden: Schalteten sie das Genprodukt in ALS-Mäusen mithilfe der Substanz Apocynin aus, nahm die Progression der Krankheit ab und die ALS-Mäuse lebten so lang wie Mäuse mit dem Gendefekt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »