Ärzte Zeitung, 11.01.2011

Hirnliga dämpft Aussicht auf Alzheimer-Arznei

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die Hirnliga hat die Hoffnung auf ein Medikament gegen Demenz gedämpft. "Ich glaube nicht, dass wir das Rätsel in zehn Jahren gelöst haben", sagte Professor Harald Hampel von der Goethe-Universität in Frankfurt/Main.

Der Blick richte sich nun verstärkt darauf, Alzheimer früh zu erkennen und vorzubeugen - etwa durch gesunde Ernährung sowie geistige und körperliche Fitness. Kritik übte die Hirnliga an der Versorgung der Alzheimer-Patienten.

Sie fielen in die Lücke zwischen Kranken- und Pflegeversicherung. Auch der Blick der Ärzte auf ihr Budget führe zu einem "Durchwinken von Patienten aus der Praxis ins Heim".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »