Ärzte Zeitung, 02.08.2004

Lernen von den Besten für Parkinson-Kranke

BONN (ddp). Mit einer neuen Studie wollen Wissenschaftler von der Universität Bonn dazu beitragen, die Behandlung von depressiven Parkinson-Kranken zu verbessern.

Zusammen mit Kollegen der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen wollen die Bonner Forscher die Behandlungsabläufe in zehn Kliniken für Parkinson-Syndrome miteinander vergleichen.

Praxen und Hausärzte werden nach Angaben der Universität ebenfalls in die Untersuchung einbezogen. Die Studie wird nach dem "Benchmarking"-Prinzip vorgenommen. Das bedeutet so viel wie "Lernen von den Besten". Ziel ist es, durch wechselseitigen Austausch von guten Ideen und Lösungen Verbesserungen an jedem Standort zu erreichen.

"Wir untersuchen, wie die Behandlung in den verschiedenen Kliniken abläuft, um bestimmte diagnostische und therapeutische Schritte zu verbessern", erklärt Projektleiter Dr. Richard Dodel von der Neurologischen Klinik an der Bonner Universität. Zum Abschluß des auf drei Jahre angelegten Projekts sollen detaillierte Empfehlungen für jede einzelne Klinik gegeben werden. Das Bundesgesundheitsministerium fördert das Projekt mit 260 000 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »