Ärzte Zeitung, 02.08.2006

Die Sommer-Akademie - mit Tests und PunktenTherapie bei M. Parkinson

Dopaminerge Arzneien lindern auch RLS-Symptome

NEU-ISENBURG (mut). Morbus Parkinson und Restless-Legs-Syndrom (RLS) haben eines gemeinsam: Bei beiden Krankheiten ist der Dopamin-Stoffwechsel im Gehirn gestört.

Bei M. Parkinson sterben dopaminerge Zellen in der Substantia nigra ab, beim RLS sind die Ursachen noch weitgehend unklar. Die motorischen Störungen, die von dem dopaminergen Defizit hervorgerufen werden, lassen sich jedoch bei beiden Krankheiten durch L-Dopa und Dopamin-Agonisten gut lindern.

Bei Morbus Parkinson wird in fortgeschrittenen Krankheitsphasen eine dopaminerge Monotherapie aber kaum noch genügen. Die Patienten benötigen dann Kombitherapien mit L-Dopa. Welche Kombinationspartner dafür am besten geeignet sind, lesen Sie in der heutigen Folge der Sommer-Akademie.

Besuchen Sie die Sommer-Akademie >>>

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »