Ärzte Zeitung, 20.05.2011

Schluckstörung bei Parkinson? Dann ein Kaugummi!

BERLIN (gvg). Wissenschaftler haben bei 20 Patienten mit Morbus Parkinson untersucht, wie sich Kaugummikauen auf die Schluckfähigkeit auswirkt. Parkinson-Patienten haben im fortgeschrittenen Stadium häufig Schluckbeschwerden.

Kaugummikauen könne die Schluckfrequenz erhöhen und die Schlucklatenz verringern, so die Experten. Interessant war, dass der günstige Effekt nicht nur während des Kauens, sondern danach teilweise nachweisbar war. Kaugummi wirkte also nachhaltig günstig.

Dabei müsse die Gefahr der Aspiration beachtet werden, betonte Professor Frank Erbguth aus Nürnberg. Da Kaugummikauen sonst keine unerwünschten Wirkungen habe, könne es Patienten oder Angehörigen durchaus zum Ausprobieren empfohlen werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »