Ärzte Zeitung, 28.03.2011

Schädigung bei MS entdeckt, die reversibel ist

MÜNCHEN (eb). Forscher der Universität München haben entdeckt, dass bei Multipler Sklerose eine Entzündung eine bisher unbekannte Form der Axondegeneration auslösen kann. Sie wird als FAD (focal axonal degeneration) bezeichnet.

Weil der Prozess in frühen Stadien der Erkrankung reversibel ist, sehen die Forscher um Professor Martin Kerschensteiner vom Klinikum der Uni dies als potenziellen Ansatzpunkt für eine therapeutische Intervention (Nat Med 2011 online, 27. 3. 2011).

Die Demyelinisierung ist somit offenbar nicht, wie bisher vermutet, Voraussetzung für die Schädigung der Axone bei Multipler Sklerose.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »