Ärzte Zeitung, 28.03.2011

Schädigung bei MS entdeckt, die reversibel ist

MÜNCHEN (eb). Forscher der Universität München haben entdeckt, dass bei Multipler Sklerose eine Entzündung eine bisher unbekannte Form der Axondegeneration auslösen kann. Sie wird als FAD (focal axonal degeneration) bezeichnet.

Weil der Prozess in frühen Stadien der Erkrankung reversibel ist, sehen die Forscher um Professor Martin Kerschensteiner vom Klinikum der Uni dies als potenziellen Ansatzpunkt für eine therapeutische Intervention (Nat Med 2011 online, 27. 3. 2011).

Die Demyelinisierung ist somit offenbar nicht, wie bisher vermutet, Voraussetzung für die Schädigung der Axone bei Multipler Sklerose.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »