Ärzte Zeitung, 02.09.2004

Ministerium warnt vor Gefahr beim Schnüffeln

MÜNCHEN (sto). Das Schnüffeln von narkotisch wirksamen leichtflüchtigen Stoffen, Dämpfen oder Gasen um sich zu Berauschen ist in Deutschland noch kein weit verbreitetes Suchtverhalten.

Dennoch sei äußerste Vorsicht geboten, da Kinder und Jugendliche die tödliche Gefahr des Gasschnüffelns unterschätzen, sagte Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller.

Anlaß zu der Warnung gab der Tod eines 16jährigen aus Weiden in der Oberpfalz. Zu den Suchtstoffen gehörten Lösemittel etwa aus Klebstoffen und auch Gase wie etwa das Camping- oder Feuerzeuggas Butan sowie Distickstoffoxyd. Es ist in Kartuschen zum Aufschäumen von Sahne enthalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »