Ärzte Zeitung, 21.01.2008

Fördergeld für Projekte zu Schmerzen

AACHEN (ars). Zwei deutsche Wissenschaftler haben für ihre Projektideen zur Schmerzforschung je 20 000 Euro aus dem EFIC-Grünenthal Grant erhalten. Dr. Markus Ploner aus München wird mit dem Preisgeld die durch Schmerz erregte Aufmerksamkeit untersuchen, die Wahrnehmung und Entscheidungen wesentlich beeinflusst.

Eine pathologische Erhöhung dieser Aufmerksamkeit könnte chronische Schmerzen begünstigen. Dr. Christian Netzer aus Köln beschäftigt sich mit der Frage, ob die Veranlagung zu Migräneattacken mit genetischen Veränderungen im Signalweg des Neuropeptids Calcitonin zusammenhängt. Stifter der Auszeichnungen: die europäische Schmerzgesellschaft EFIC und das Aachener Unternehmen Grünenthal.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »