Ärzte Zeitung, 14.07.2005

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Zyklisches Peptid erlaubt Frühdiagnose von Rheuma

Antikörper oft vor Rheumasymptomen nachweisbar

NEU-ISENBURG (otc). Der Nachweis von Antikörpern gegen zyklisches citrulliniertes Peptid (CCP) hilft zur Frühdiagnostik bei rheumatoider Arthritis (RA).

Bei RA wird gefordert, so früh wie möglich die Diagnose zu stellen, um rasch eine Basistherapie beginnen zu können. Denn es ist inzwischen klar, daß funktionelle Beeinträchtigungen und Veränderungen im Röntgenbild gerade in den ersten beiden Jahren schnell voranschreiten.

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Bekannte serologische Marker zur Sicherung der Diagnose sind die Rheumafaktoren. Jedoch ist deren Sensitivität und Spezifität bei RA mit 60 und 80 Prozent relativ gering. Eine weitere Möglichkeit ist jetzt der Nachweis von Antikörpern gegen Proteine, die die Aminosäure Citrullin (CCP) enthalten.

Diese Proteine werden in der Synovia exprimiert. Die Spezifität dieser Antikörper für RA beträgt 98 Prozent. Bei vier von fünf Personen, die später an RA erkranken, sind CCP-Antikörper schon mehrere Jahre vor Auftreten der ersten Symptome nachweisbar.

Welche Optionen es zur RA-Therapie jetzt gibt - auch darum geht es heute in der Akademie-Folge. Mit der Sommer-Akademie der "Ärzte Zeitung" können Sie wieder CME-Punkte erwerben. Je sechs oder sieben Folgen bilden ein Fortbildungspaket. Seit Montag ist das erste Fortbildungspaket komplett.

Der Verein Qualitätsgesicherte Ärztliche Fortbildung (QÄF) stellt dazu Fragen im Internet. Wer die meisten davon richtig beantwortet, bekommt pro Paket zwei CME-Punkte. Die Punkte sind von der Bayerischen Ärztekammer zertifiziert.

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