Ärzte Zeitung online, 29.12.2015

Transition

Zentrum für Jugendurologie an Uni Mannheim

Ein neues interdisziplinären Zentrum an der Uni Mannheim sichert die kontinuierliche Betreuung jugendlicher Kranker bis weit ins Erwachsenenalter.

MANNHEIM. Seit rund drei Monaten gibt es in der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ein neues Zentrum für Kinder- und Jugendurologie, das zwischen der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie und der Urologischen Klinik der UMM angesiedelt ist. Das Zentrum sei deutschlandweit einmalig, teilt die UMM mit.

Das Zentrum schließt eine Lücke zwischen der Kinder- und Jugendmedizin hin zur Erwachsenenmedizin. "Der Vorteil eines solchen Zentrums erklärt sich leicht an den typischen Krankheitsbildern, die in der Kinder- und Jugendurologie behandelt werden", erläutert Professor Raimund Stein, der Direktor des Zentrums, in der Mitteilung.

"Viele Erkrankungen oder Fehlbildungen bei Kindern und Jugendlichen bedürfen einer jahrelangen kontinuierlichen Behandlung." Aus diesem Grund begleiten Spezialisten wie Stein ihre Patienten oft bis weit ins Erwachsenenalter und damit in den Bereich der Erwachsenenmedizin.

Die beiden Fachdisziplinen der Kinderchirurgie und der Urologie liegen nicht nur thematisch eng beisammen, auch räumlich grenzen die Kliniken in der UMM direkt aneinander an. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »