Ärzte Zeitung, 14.08.2015

Bei Lebendspender

Niere endoskopisch entnommen

TÜBINGEN. Chirurgen am Universitätsklinikum Tübingen haben Spendernieren in Schlüssellochtechnik bei drei Lebend-Organspendern entnommen, teilt die Uniklinik Tübingen mit.

Dies sei, so die Universitätsklinik, das erste Mal, dass eine solche rein retroperitoneoskopische minimal-invasive Nierenentnahmen (Modi-Technik) in Deutschland durchgeführt wurde.

Die Spenderorgane konnten erfolgreich übertragen werden. Sowohl Organspender als auch Transplantatempfänger seien inzwischen mit guter Nierenfunktion beziehungsweise guter Transplantatfunktion ohne Komplikationen aus der Klinik entlassen worden. Entwickelt wurde die Technik von Professor Pranjal Modi aus Ahmedabad (Indien). (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »