Ärzte Zeitung, 31.01.2005

Tiefer PSA-Wert bei Dicken kann irreführen

SAN ANTONIO (mut). Ärzte müssen offenbar auch das Gewicht ihrer Patienten berücksichtigen, wenn sie das Prostata-spezifische Antigen (PSA) bestimmen. Das haben US-Forscher in einer Studie mit 2780 Männern herausgefunden.

Männer mit einem BMI über 30 hatten im Schnitt einen PSA-Wert von nur 0,7 ng/ml, Normalgewichtige dagegen von 1 ng/ml.

Die Folge: Ein Prostata-Karzinom könnte bei Adipösen später erkannt werden, da sie den PSA-Grenzwert von vier ng/ml vielleicht erst in einem fortgeschrittenen Stadium überschreiten. Die Studie soll im März in "Cancer" erscheinen.

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