Ärzte Zeitung, 04.08.2009

Risiko für Pankreatitis mit Exenatid nicht erhöht

Risiko für Pankreatitis mit Exenatid nicht erhöht

NEW ORLEANS(Rö). Die Therapie mit dem Inkretin-Mimetikum Exenatide (Byetta®) birgt kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Symptome im Vergleich zu Placebo oder Insulin. Wie das Unternehmen Lilly mitgeteilt hat, belegt dies eine Metaanalyse mehrerer Exenatide-Studien bei Menschen mit Typ-2-Diabetes.

Die Auswertung einer retrospektiven Kohortenstudie habe darüber hinaus ergeben, dass das Inkretin-Mimetikum im Vergleich zu anderen Antidiabetika nicht mit einem erhöhten Risiko für das Entstehen einer akuten Pankreatitis verbunden ist. Diese Daten sind mit denen einer Phase-III-Studie zur langwirksamen Formulierung der Substanz beim US-Diabeteskongress in New Orleans im US-Staat Louisiana vorgestellt worden.

Special:
Diabetes im Blick

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »