Ärzte Zeitung, 27.01.2005

Steuererlaß für Spender

Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsablaß

BERLIN (hak). Wer einen Teil seines Lohneinkommens den Opfern der Seebebenkatastrophe in Südostasien spenden will, muß darauf keine Sozialversicherungsabgaben bezahlen. Das hat das Bundeskabinett gestern beschlossen.

Umgesetzt werden kann dieser Beschluß allerdings nur über Umwege. Beitragsfrei ist eine Spende, wenn ein Arbeitnehmer auf einen Teil seines Lohnes verzichtet, diese Spende über seinen Arbeitgeber abwickeln läßt und das Finanzamt die auf diesen Lohnanteil entfallende Steuer erläßt.

Die Beitragsfreiheit bezieht sich auch auf Spenden, die vor dem Beschluß des Kabinetts gestern, seit dem Zeitpunkt der Katastrophe Ende 2004 gegeben wurden.

Schon nach dem Elbehochwasser im August 2002 hatte die Bundesregierung gespendeten Arbeitslohn von Sozialabgaben befreit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »