Ärzte Zeitung, 01.02.2005

Zahl der Toten auf Sumatra weiter gestiegen

JAKARTA (dpa). Mehr als fünf Wochen nach der Flutkatastrophe in Asien ist die Zahl der Toten oder Vermißten im schwer getroffenen Norden der Insel Sumatra auf fast 236 000 gestiegen. 108 110 seien bestätigte Todesfälle, während das Schicksal von 127 749 Menschen weiterhin unklar sei, teilte das Nationale Tsunami-Zentrum in der indonesischen Hauptstadt Jakarta gestern mit. Insgesamt wurden aus der Krisenregion bislang etwa 280 000 Todesopfer gemeldet.

Unterdessen versetzte am Montag ein neuerliches Nachbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala die Menschen in der verwüsteten Provinz in Schrecken. Das Epizentrum lag 100 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt im Meer.

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