Ärzte Zeitung, 10.07.2006

Die Zahl der Verletzungen ist gesunken

BERLIN (dpa). Die Häufigkeit der Verletzungen von Spielern im Vergleich zu vorherigen Endrunden-Turnieren hat bei der gestern zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft in Deutschland deutlich abgenommen. Dies teilte FIFA-Chefmediziner Jiri Dvorak vor dem Endspiel in Berlin mit.

In bisher 60 ausgewerteten Partien wurden 134 Verletzungen registriert, was ein Schnitt von 2,2 Blessuren pro Spiel ist. Bei der WM 1998 in Frankreich waren es 2,4 Verletzungen pro Begegnung, 2002 in Südkorea und Japan 2,7.

"Es ist ein signifikanter Rückgang feststellbar", sagte Dvorak. Als Grund nannte er das konsequentere Durchgreifen der Schiedsrichter. Sie waren vor allem angehalten, auf den regelwidrigen Einsatz der Ellenbogen bei Kopfbällen zu achten.

Die Folge: Während bei der WM 2002 noch 25 Kopfverletzungen aufgetreten sind, waren es diesmal - bei 60 ausgewerteten Spielen - nur elf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »