Ärzte Zeitung, 07.10.2008

Conterganopfer - Hungerstreik wird fortgesetzt

STOLBERG (dpa). Gut zwei Wochen nach Beginn ihres Hungerstreiks haben zwei Contergan-Opfer und eine Angehörige in Bergisch Gladbach ihren Durchhaltewillen bekräftigt. Ein vierter Teilnehmer hatte vor einer Woche aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.

Durch den Hungerstreik in einem Gemeinde-Zentrum wollen die Contergan-Geschädigten Gespräche mit der Bundesregierung und der Arzneimittelfirma Grünenthal in Stolberg bei Aachen erzwingen. Momentan seien alle drei noch stabil, nur die psychische Situation empfänden sie als sehr belastend, sagte der Sprecher der Aktion, Stephan Nuding. Seine 79 Jahre alte Mutter verweigert ebenfalls die Nahrungsaufnahme.

Bisher habe es lediglich informelle Gespräche mit einem Vertreter des Bundesfamilienministeriums gegeben, so die Teilnehmer der Hungerstreikaktion.

Topics
Schlagworte
Panorama (30490)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »