Medica Aktuell, 19.11.2009

Schnell und sicher zur Diagnose

Schnell und sicher zur Diagnose

Pipettieren, Sequenzieren - in den Hallen 1 bis 3 regieren Automaten. Aber auch bei Schnelltests wird man fündig.

Roboterarme kreisen unablässig, saugen Flüssigkeiten, öffnen Probenröhrchen oder streichen Proben in Petrieschalen, und das oft mehrere hundert bis tausend Mal pro Stunde. In den Hallen 1 bis 3 wird schnell klar: In der Routinediagnostik geht ohne Automaten nichts. So erspart der Wasp von Coban (Halle 3/K40) das mühsame Bestreichen von Petrischalen. Und die Geräte der cobas®-Serie von Roche Diagnostics (2/A07) schaffen klinisch-chemische oder immuologische Tests
über 1000 Mal pro Stunde.

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Über 1300 Tests pro Stunde bewältigen die Roboterarme des Cobas® 6000 (Roche Diagnostics, 2/A07).
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Foto: sbra

Schnelle Entscheidungen erlauben Drogentests wie der Instant-View® von alpha Scientific Designs am US-Pavillion in Halle 3/D20: Er kann elf illegale Drogen im Urin nachweisen. Auch Atemgeräusche lassen sich zur Diagnostik nutzen: Der PulmoTrack® von KarmelSonix spürt Asthma-Beschwerden bei Kindern oder alten Menschen auf. Aber auch das findet man in den Labortechnik- und Diagnostika-Hallen: Ein Gerät am Handgelenk erkennt Schnarchgeräusche und sendet einen elektrischen Impuls in die Haut: Der Schnarcher soll daraufhin seine Position ändern, was für Ruhe sorgt (Halle 3/K32). Und wer Angst vor Schweinegrippe hat, kann sich mit dem SterlStat-Desinfektionsset die Viren für 10 Euro vom Leib halten (Halle 2/C03). (mut)

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