Ärzte Zeitung, 26.01.2012

Ulla Schmidts gesponserte Party

HAMBURG (eb). Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat ihren 60. Geburtstag am 13. Juni 2009 zumindest teilweise auf Kosten des umstrittenen Eventmanagers Manfred Schmidt begangen.

Wie das Magazin "stern" in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, räumt die SPD-Politikerin ein, dass Schmidt ihr "einen Teil seiner 'Residenz‘" - ein Luxus-Penthouse am Brandenburger Tor in Berlin - "kostenlos zur Verfügung gestellt" hat.

Das Penthouse sei auch Veranstaltungsort für die umstrittene, von Manfred Schmidt ausgerichtete Feier, die Bundespräsident Christian Wulff am Abend seiner Wahl besuchte.

Ulla Schmidt will Getränke und Essen auf ihrer Geburtstagsparty selbst bezahlt haben. Dem widersprächen aber dem "stern" vorliegende Unterlagen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »