Ärzte Zeitung online, 05.04.2012

Kongo: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen entführt

ADDIS ABEBA/KINSHASA (dpa). In der Demokratischen Republik Kongo sind zwei Mitarbeiter der Hilsorganisation Ärzte ohne Grenzen kurzzeitig entführt worden.

Der Krankenpfleger und der Logistiker seien am Mittwoch während einer Autofahrt in der Nähe des Ortes Nyanzale in der Provinz Nord-Kivu gekidnappt, aber wenige Stunden später wieder freigelassen worden, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Sie seien unverletzt und es gehe ihnen gut.

Als Reaktion auf den Vorfall hat Ärzte ohne Grenzen seine Mitarbeiter aus dem Krankenhaus in Nyanzale und aus zwei Gesundheitsstationen der Umgebung abgezogen.

Ein Teil der Aktivitäten in Nord-Kivu wurde unterbrochen. Die Projekte sollen angesichts der sich zunehmend verschlechternden Sicherheitslage in der Region überprüft werden.

"Die Bevölkerung leidet unter dieser Situation und auch die Arbeit von Hilfsorganisationen wird stark behindert", erklärte die Organisation.

Topics
Schlagworte
Panorama (30356)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (406)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »