Ärzte Zeitung, 02.02.2005

Diebische Hypnotiseure

Ein tiefer Blick in die Augen eines Passanten, und schon ist es geschehen: Diebische Hypnotiseure bringen in der russischen Hauptstadt Moskau jedes Jahr hunderte Menschen um ihr Geld, wie die Zeitung "Moscow Times" gestern berichtete. Zumeist seien es Frauen, die mit starrem Blick und unablässigem Gerede Passanten dazu verleiteten, auf offener Straße ihre Geldbörse zu öffnen.

Die Hypnose, so die Polizei, halte bei manchen Opfern so lange an, daß sie in Trance die Gauner mit zu sich nach Hause nehmen und ihnen dort ihr Erspartes aushändigen.

Experten schätzen, daß in Moskau pro Jahr 300 bis 400 Menschen durch die Diebe zu Schaden kommen. Neben dem stechenden Blick mache auch ihr intensives Gebrabbel oder die Drohung, Angehörige mit einem Fluch zu belegen, die Opfer willenlos. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »