Ärzte Zeitung, 02.03.2005

FUNDSACHE

Cox-2-Hemmer gegen Terrorismus

Zu einer sehr ungewöhnlich positiven Bewertung der Cox-2-Hemmer kam Leutnant Christopher Grubb kürzlich bei einem dreitägigen Anhörungsmarathon der US-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zum Nutzen-Risiko-Profil dieser Analgetika in Gaithersburg.

Laut Bericht der kardiologischen Fach-Website theheart.org hält der in Diensten der US-Armee stehende Militärarzt mit Blick auf die kämpfende Truppe die Coxibe für unverzichtbar.

Denn konventionelle Schmerzmittel wie etwa ASS erhöhten im Unterschied zu Cox-2-Hemmern bekanntlich das Risiko für Blutungskomplikationen. Angesichts des hohen Verletzungsrisikos im militärischen Kampf seien jedoch gerade Soldaten darauf angewiesen, daß eventuell auftretende Blutungen bei ihnen rasch zum Stillstand gebracht werden können. Grubb wörtlich: "Coxibe sind dringend notwendig im weltweiten Krieg gegen den Terrorismus." (ob)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »