Ärzte Zeitung, 22.08.2005

Große Last für dänische Bestatter

Das ständig steigende Durchschnittsgewicht der Dänen bereitet auch den Beerdigungsunternehmern Sorgen. Wie die Kopenhagener Gratiszeitung "Urban" berichtete, reicht die bisherige Standardgröße von Särgen für eine zunehmende Zahl von Verstorbenen nicht mehr aus.

"Es ist jetzt schon normal, daß wir fragen müssen, ob die normale Größe ausreicht", sagte Birgitte Holst vom zuständigen Branchenverband, der seinen Traditionsnamen "Dänische Leichenverbrennungsvereinigung" unlängst in "Landesvereinigung Leben & Tod" geändert hat.

Aus der Vereinigung der Krematoriumsbetreiber verlautete, daß die 33 dänischen Krematorien gezwungen seien, kräftigere Kräne und Transportgerätschaften anzuschaffen. "Es kommen immer mehr extrem Übergewichtige. Deshalb muß unsere Technik neben höherem Gewicht auch größere Särge bewältigen", berichtete Verbandschef Claes Foghmoes. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »