Ärzte Zeitung, 18.01.2007

Glückliche Geburt Monate nach Sturm

WASHINGTON (dpa). Freudiges Ereignis 17 Monate nach "Katrina": Aus einer tiefgefrorenen befruchteten Eizelle, die 2005 aus der überfluteten US-Metropole New Orleans gerettet wurde, ist jetzt ein gesundes Baby geworden: Noah. Die 32-jährige Rebekah Markham brachte den Jungen in Covington (Louisiana) zur Welt.

Nach Dammbrüchen war Anfang September 2005 fast ganz New Orleans überflutet worden, darunter auch eine Klinik, in der 1200 befruchtete Eizellen verschiedener Paare eingefroren waren. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die vier Behälter per Schlauchboot von der Polizei rechtzeitig vor dem Auftauen geborgen. Das Baby von Rebekah und Glen Markham ist das erste, das sich aus einem dieser befruchteten Eizellen entwickelt hat.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »