Ärzte Zeitung, 15.06.2007

Chinesin mit Cornu cutaneum

Eine 95-jährige chinesische Frau hat ein etwa zwölf Zentimeter großes Horn auf ihrer Stirn, das wächst. Das Horn biegt sich nach unten und sieht aus wie der Stängel eines Kürbisses, berichtet die Online-Agentur Ananova.

Großmutter Zhao aus Zhanjiang in der Provinz Guandong erzählt, dass ihr die Anomalie vor drei Jahren das erste Mal aufgefallen sei. "Zuerst war es nur Leberfleck, aber dann wuchs dieser allmählich und nahm das Aussehen eines Horns an." Das Horn störe sie nicht, sagt die Frau, "aber es behindert meine Sicht".

Zhaos Familie will nun Hilfe bei Ärzten suchen. Vermutlich ist das Horn aufgrund einer Hyperkeratose gewachsen. Das Phänomen ist unter dem Begriff Cornu cutaneum bekannt. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »