Ärzte Zeitung, 27.06.2007

FUNDSACHE

Geld vom Staat für Heavy-Metal-Music

Einem Heavy-Metal-Fan aus Hassleholm in Südschweden sind staatliche Beihilfen gewährt worden, nachdem ihm Ärzte bescheinigt haben, dass seine Musiksucht eine erwerbsmindernde Behinderung darstellt.

Danach erhält der 42-jährige Tellerwäscher Roger Tullgren pro Woche etwa 100 Euro an staatlichen Beihilfen, um seine CD und Konzertkarten zu finanzieren, wie britische Medien berichten. Sein Chef erlaubt ihm darüber hinaus, während der Arbeit über Kopfhörer Musik zu hören, und gibt ihm für Konzerte frei.

Tullgrens Obsession begann 1971, als er das erste Mal die Musik der Hardrocker von Black Sabbath hörte. Zehn Jahre lang versuchte er, seine "Musiksucht" als Behinderung anerkennen zu lassen, letztlich mit Erfolg. Aufgrund seiner Leidenschaft hatte der tätowierte Hardrocker zuvor mehrere Jobs aufgeben müssen. Tullgrens staatliche Beihilfen stoßen in Schweden auf ein geteiltes Echo. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »