Ärzte Zeitung, 06.09.2007

FUNDSACHE

Alles fürs Haushuhn, alles für die Katz

Ein walisisches Ehepaar hat 3000 Euro ausgegeben, um das verletzte Bein seines Haushuhns Lily zu retten. Letzlich vergebens: Denn am Ende musste der linke Lauf des Rhode Island Red amputiert werden.

Vicky Mills und ihr Mann Sam nahmen einen Kredit auf und lebten ein ganzes Jahr lang extrem sparsam, um Lilys sieben Operationen sowie die anschließende Amputation bezahlen zu können. Ihnen sei es das wert gewesen, um Lily wieder lachen zu sehen, versichert die 24-jährige Vicky einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge.

Das dreijährige Tier schläft auf einer Decke in der Küche der Eheleute in Cwmbran, Süd-Wales. Im Garten hat Lily freien Auslauf. Eines Tages verfing sich das Haushuhn in einem Stacheldrahtzaun. Der Tierarzt warnte vor den zu erwartenden Kosten, aber Vicky gab ihm freie Hand. Seit der Amputation ist Lily depressiv, daher bleibt nun der Fernseher an, wenn Lily allein daheim ist. (Smi)

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