Ärzte Zeitung, 12.02.2008

FUNDSACHE

Ein Wattepfropf und die Folgen

Neun Jahre lang war der heute 11-jährige Jerome Bartens auf dem rechten Ohr taub. Nun kann der Junge aus Haverfordwest in Großbritannien wieder hören - denn beim Spielen ist plötzlich ein ein Zentimeter langer Wattepfropf aus dem tauben Ohr gefallen.

Als sein Sohn zwei Jahre alt war, muss er sich ein Wattestäbchen ins Ohr gesteckt haben, und der Wattebausch muss stecken geblieben sein, vermutet der Vater Carstens Bartens. Jedenfalls habe die partielle Taubheit sehr plötzlich begonnen, berichtet er dem britischen Sender BBC online. In der Schule hatte Jerome Schwierigkeiten wegen seiner Taubheit.

Immer wieder wurde der Junge von Ärzten, darunter von Gehör-Spezialisten, untersucht. Keiner konnte ihm helfen. Und niemand fand den Wattepfropf im Ohr. Nun kann Jerome wieder 100-prozentig hören - von einem Augenblick auf den anderen. "Die Heilung war so plötzlich wie der Beginn der Taubheit", so der Vater. (ug)

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