Ärzte Zeitung, 04.11.2008

Fundsache

Zugverspätung durch Griff ins Klo

Im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV hat ein Mann eine zweistündige Verspätung ausgelöst, als er sein Handy aus der Kloschüssel fischen wollte - und stecken blieb.

Wie der "Daily Telegraph" berichtet, war der 26-Jährige von Paris nach La Rochelle unterwegs. Bei dem Versuch, das Telefon aus dem Klo zu fischen, betätigte er versehentlich die Spülung. Durch die starke Sogwirkung wurde sein Arm so eingekeilt, dass er sich aus eigener Anstrengung nicht befreien konnte.

Schließlich musste der Zug halten, um die Feuerwehr an Bord zu lassen, die die Toilette aus ihrer Verankerung löste. Dann wurde der junge Mann - mit dem Klo an seinem Arm - aus dem Zug getragen. Auf dem Bahnsteig befreiten ihn die Feuerwehr mit einem Bolzenschneider. Außer blauen Flecken habe er keine Verletzungen davongetragen, hieß es.

(Smi)

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