Ärzte Zeitung, 11.11.2008

Fundsache

Ein Ständchen für den Apotheker

Jeden Tag standen Leute im Laden, um Geld fürs Parkticket zu wechseln. Irgendwann wurde es einem Schweizer Apotheker zu bunt: Wer fortan seine Münzen will, muss ihm zuvor ein Lied trällern. Rene Jenni aus Zürich ist ein geduldiger Mann. Aber als ihm immer wieder das Kleingeld ausging, weil er es an eilige Autofahrer wechselte, war er es leid. "Ich wollte nicht unhöflich sein und den Leuten sagen, sie sollen Leine ziehen", sagt der Apotheker, "deshalb habe ich beschlossen, dass sie etwas singen müssen wenn sie wirklich das Geld wollen." Ein cleverer Schachzug, wie sich bald herausstellte. Denn die meisten Leute schämen sich, dem Apotheker ein Ständchen zu halten. "Aber jeder, der singt, bekommt natürlich die Münzen", versichert Jenni einem Bericht der Agentur Ananova zufolge. "Neulich hatten wir einen Opernsänger hier, der eine ganze Arie geschmettert hat." (Smi)

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