Ärzte Zeitung, 02.12.2008

Fundsache

Behandlung für depressiven Papagei

Ein Papagei, der seit dem Tod seines Besitzers depressiv ist, bekommt einem Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, bekam Fred den Blues, als sein Herrchen George Dance vor neun Monaten starb. Der Graupapagei zupfte sich all seine Nackenfedern aus und wippte den ganzen Tag mit dem Kopf. Tierärzten zufolge fiel das Tier in eine tiefe Depression, weil es nicht verstehen konnte, dass sein Herrchen plötzlich verschwand.

"Er ist in einem miserablen Zustand, seitdem mein Mann starb", sagte Helen Dance, die in Somerset lebende Witwe des Verstorbenen. Tropische Vögel sind, wie Biologen betonen, äußerst gefühlsbetont, weshalb viele von ihnen in Ausnahmesituationen Antidepressiva erhalten. Seitdem Fred zweimal am Tag mit Fluoxetin behandelt wird, gehe es dem Papagei deutlich besser, heißt es. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Krankheiten
Depressionen (2957)
Wirkstoffe
Fluoxetin (56)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »