Ärzte Zeitung, 13.10.2010

Fundsache

Stoppschild für den Weihnachtsmann

Alle Jahre wieder kommt das Weihnachtsfest am 24. Dezember. Alle Jahre wieder stehen die ersten Spekulatius und Lebkuchen bereits im goldenen Oktober im Supermarkt. Und obendrein bringt der - rein aus werbetechnischen Gründen erfundene - rote Weihnachtsmann die Geschenke.

Das Bistum Speyer wehrt sich nun wie ein gallisches Dorf gegen den "Konsumwahn" vor dem Fest: Der Weihnachtsmann bekommt auf Plakaten und Aufklebern für seinen Rentierschlitten ein deutliches Stoppschild gezeigt. Vorfahrt hat nur der Heilige Nikolaus - der Legende nach ein Freund der Kinder und selbstloser Helfer für Menschen in Not. Die Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend setzt gezielt auf eine Revolution der ganz Kleinen: In Kindergärten soll der Nikolaus in den Fokus, damit auch zu Hause der Glaube an den Weihnachtsmann verschwindet. (bee)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »