Ärzte Zeitung, 28.08.2012

Fundsache

Mit dem Gewehr auf Mäusejagd

Wie man mit Kanonen auf Spatzen schießt, führen uns Zeitgenossen Tag für Tag vor Augen. Mit welchen Folgen man dabei rechnen sollte, zeigt nun der Fall eines Kanadiers, der mit seinem Gewehr eine Maus töten wollte und sich am Ende selbst traf.

Dale Whitmell heißt der Unglücksrabe, der am Goulais River in der kanadischen Provinz Ontario lebt. An jenem Tag, als der Berg kreißte und eine Maus gebar, hielt sich der 40-Jährige in einem Urlaubscamp unweit seines Heimatortes auf. Was er nicht wusste: Die Knarre, nach der er griff, um den Nager zu erschlagen, war geladen, so dass sich ein Schuss löste und die Stirn des Schützen streifte.

Da sich die Verletzung als harmlos erwies, konnte Whitmell die Klinik schon nach wenigen Stunden verlassen. Wie die Online-Agentur Orange berichtet, erwartet ihn nun eine Anklage - wegen des fahrlässigen Gebrauchs einer Schusswaffe. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »