Ärzte Zeitung, 10.09.2010

Neurologie

Demenz - alles leitliniengerecht

Demenz - alles leitliniengerecht

Es gehört zu den Aufgaben der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Leitlinien zu entwickeln und ihren Praxistransfer zu gewährleisten. Leitlinien beruhen auf empirischer Evidenz und Expertenkonsens und sollen dazu dienen, Diagnostik und Therapie nach den Regeln der Kunst zu gestalten.

Auf der einen Seite sollen sie Ärzte und andere therapeutisch Tätige nicht binden, drücken aber doch gewisse Verbindlichkeit aus. Leitlinien sind immer dem Stand der Wissenschaft angepasst und geben einen evidenzbasierten Handlungsrahmen vor; für alle im Bereich der Demenzkranken Tätigen unschätzbar in der täglichen Arbeit.

Diagnose- und Behandlungsleitlinie Demenz, Reihe: Interdisziplinäre S3-Praxisleitlinien,
Band 0, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN);
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), 1. Auflage., 2010, etwa 355 S., Softcover, 29,95 Euro, ISBN: 978-3-642-13091-5

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »