Ärzte Zeitung, 10.02.2010

Umfrage: Schulstress setzt Kindern zu

HAMBURG (dpa). Jedes zweite Kind ist von der Schule gestresst, jedes neunte steht sogar schon stark unter Druck, ergab eine Forsa-Umfrage unter 1000 Eltern im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Danach sitzen in jeder Klasse mit 30 Schülern zwei bis drei Kinder, die morgens vor der Schule unter Bauch- oder Kopfweh leiden, Mädchen häufiger als Jungen. 

Umfrage: Schulstress setzt Kindern zu

Jeder 10. Schüler hat schon morgens Kopf- oder Bauchweh. © LVDESIGN / fotolia.com

"Kinder reagieren ganz unterschiedlich, wenn sie unter Druck geraten. Viele schlafen auch schlecht oder sie haben keinen Appetit mehr. Andere Kinder sind aufgedreht und zappelig oder ziehen sich zurück", berichtet TK-Psychologe York Scheller. Jedes achte Kind leide auch unter Mobbing durch seine Mitschüler. 

"Wenn sich ein Kind zurückzieht, sollten seine Eltern sich Zeit nehmen und ihm zuhören", sagt der Psychologe. Er rät zu einem stabilen Tagesrhythmus mit regelmäßigen Mahlzeiten, festen Hausaufgabenzeiten und Einschlafritualen. Zudem brauchten Kinder ausreichend Ruhepausen und genügend Zeit zum Toben.

Info-Broschüre: http://dpaq.de/gtFDT

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »