Ärzte Zeitung, 05.11.2004

Marathontraining mit Langzeiteffekt

Ein Jahr nach TV-Reportage trafen sich Läufer, die einst bei Null angefangen hatten

DAMP (di). Mücke ist Triathlet, Annafrede schwimmt täglich in der Ostsee. Auch die anderen Läufer aus der TV-Sendung "Von 0 auf 42" sind ein Jahr nach dem New York Marathon fit, wie ein medizinischer Test in Damp bewies.

Die Marathonläufer in Damp mit Dr. Jürgen Riebe (links) und Dr. Thomas Wessinghage (zweiter von rechts). Foto: Deutsches Zentrum für Präventiv Medizin

"Unser Programm hat gewirkt, denn ein Jahr nach dem Marathon laufen alle sieben immer noch", sagt Dr. Jürgen Riebe zufrieden. Der verantwortliche Arzt im Deutschen Zentrum für Präventiv Medizin in Damp hatte Mücke und Co. vor zwei Jahren kennengelernt.

Die sieben Lauf-Anfänger wurden innerhalb eines Jahres fit gemacht für den New York Marathon (die "Ärzte Zeitung" berichtete). Ihr Training, ihre Fortschritte, Rückschläge und ihr Triumph in New York wurden in der SWR-Fernsehreportage "Von 0 auf 42" festgehalten.

Genau ein Jahr nach diesem Marathon fanden sich sechs Läufer aus dieser Gruppe wieder in Damp ein, um sich verschiedenen Leistungstests zu stellen. Nach Laktattest und weiteren Messungen stand fest: Die ganze Gruppe hat von dem einjährigen Training profitiert. Die sechs waren in diesem Jahr schon beim Berlin-Marathon erfolgreich am Start und bereiten sich nun auf einen Halbmarathon in Mainz vor.

Einigen von ihnen genügt das Laufen nicht mehr: Mücke hat auch das Radfahren und Schwimmen für sich entdeckt - er betreibt inzwischen Triathlon. Annafreda hält sich ebenfalls mit Schwimmen fit - sie trainiert jeden Tag in der Ostsee, unabhängig von der Temperatur. Ihr Gewicht haben laut Riebe alle Teilnehmer gehalten. Den New York Marathon 2004 am Sonntag erlebt die Gruppe aber nur aus der Ferne mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »